Portable OO- Derivate im Selbstbau

AOO/LO für die Hosentasche (USB-Stick)

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Portable OO- Derivate im Selbstbau

Beitrag von Constructus » Fr, 20.08.2010 18:33

Hallo zusammen,

viele Threads drehten sich hier schon um das Thema <"WPS" unter OpenOffice auslesen> sowie die Werkzeuge dazu. Ich habe versucht, selbst die Werkzeuge in portabler Form zu erstellen und zu testen. Testobjekte sollten Go-oo und OxygenOffice sein.

Die selbst portabel gemachten OO- Derivate (Go-oo, OxygenOffice) wurden jeweils in ein Gesamtverzeichnis gepackt, um alles zusammenzuhalten.
A) Kann man irgendwie das Starten (Setup.exe tief im Dateibaum suchen & klicken) erleichtern/ einen Startknopf in das jeweilige *Gesamtverzeichnis an die erste Position verlinken? Das Ziehen des Starters auf den Desktop ist klar; aber eine portable Installation auf einem Stick hat ja keinen solchen...

B) Welche Unterverzeichnisse sind überflüssig und können gelöscht werden? >>

Code: Alles auswählen

ls -l /home/User_1/VirtualBox_Übergabe/Fertigprogramm_Go_oo 
User_1@linux:~> ls -l /home/User_1/VirtualBox_Übergabe/Fertigprogramm_Go_oo
insgesamt 3104
drwxr-xr-x 9 User_1 users    4096 19. Aug 03:38 OpenOffice.org 3
-rw-r--r-- 1 User_1 users 3159040 19. Aug 03:38 openofficeorg32.msi
drwxr-xr-x 2 User_1 users    4096 19. Aug 03:38 Templates
drwxr-xr-x 5 User_1 users    4096 19. Aug 03:38 Windows
User_1@linux:~>
^Dies war die "erste Etage" des Verzeichnisses "*Fertigprogramm_Go_oo"

Code: Alles auswählen

.../OpenOffice.org 3/Basis
.../OpenOffice.org 3/Data
.../OpenOffice.org 3/THIRDPARTYLICENSEREADME.html
.../OpenOffice.org 3/URE
.../OpenOffice.org 3/basis-link
.../OpenOffice.org 3/license.html
.../OpenOffice.org 3/license.txt
.../OpenOffice.org 3/licenses
.../OpenOffice.org 3/program
.../OpenOffice.org 3/readme.html
.../OpenOffice.org 3/readme.txt
.../OpenOffice.org 3/readmes
.../OpenOffice.org 3/share
^... und dies die Wohnung "OpenOffice.org 3"
<<Dabei wird das Datenverzeichnis ...\MeinVerzeichnis\OpenOffice.org 3\Data\settings mit den Einstellungen angelegt.>>
C) Diese Verzeichnisse habe ich in beiden portablen OO- Derivaten angesehen; entdeckt habe ich nicht, wozu die dienen- etwa sich ergebende Einstellungsdaten aus der Installation speichern?

Ich hoffe, jemand von Euch weiß mehr

Constructus
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Re: Portable OO- Derivate im Selbstbau

Beitrag von Stephan » Sa, 21.08.2010 13:38

Die selbst portabel gemachten OO- Derivate (Go-oo, OxygenOffice) wurden jeweils in ein Gesamtverzeichnis gepackt, um alles zusammenzuhalten.
A) Kann man irgendwie das Starten (Setup.exe tief im Dateibaum suchen & klicken) erleichtern/ einen Startknopf in das jeweilige *Gesamtverzeichnis an die erste Position verlinken? Das Ziehen des Starters auf den Desktop ist klar; aber eine portable Installation auf einem Stick hat ja keinen solchen...
So richtig verstehe ich die Frage nicht, denn eingangs sprichst Du davon das "Die selbst portabel gemachten ...", was doch aber eigentlich heißt das sie schon portable sind und Du keinen Zugriff mehr auf Setup.exe brauchst.

ZUgriff auf SEtup.exe kriegst Du aber z.B. mittels einer einfachen Batch Datei [1], dort kannst Du auch relative Pfade eingeben. Bei mir reicht z.B. die Zeile:

Code: Alles auswählen

Start NOVELL_Downloads\Go-oo-installFiles\Setup.exe /a
um die Setup.exe zu starten, wenn der Speicherort der Batch-Datei zwei Verzeichnisebenen (NOVELL_Downloads\Go-oo-installFiles) höher befindet.


[1]
http://de.wikipedia.org/wiki/Stapelverarbeitung
http://de.wikibooks.org/wiki/Batch-Programmierung

B) Welche Unterverzeichnisse sind überflüssig und können gelöscht werden?
Kann man nicht genau sagen, es gab neulich bereits diese Frage, und man kann nur sagen das man das letztlich ausprobieren muß.
C) Diese Verzeichnisse habe ich in beiden portablen OO- Derivaten angesehen; entdeckt habe ich nicht, wozu die dienen- etwa sich ergebende Einstellungsdaten aus der Installation speichern?
Weiß ich leider nicht bzw. ich bekomme hier ein solches Verzeichnis garnicht, ich habe aber auch nicht weiter rumprobiert, sondern nur Setup /a durchgeführt


Gruß
Stephan

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Re: Portable OO- Derivate im Selbstbau

Beitrag von Constructus » Sa, 21.08.2010 22:29

Hallo am späten Abend,
Die selbst portabel gemachten OO- Derivate (Go-oo, OxygenOffice) wurden jeweils in ein Gesamtverzeichnis gepackt, um alles zusammenzuhalten.
A) Kann man irgendwie das Starten (Setup.exe tief im Dateibaum suchen & klicken) erleichtern/ einen Startknopf in das jeweilige *Gesamtverzeichnis an die erste Position verlinken? ...
So richtig verstehe ich die Frage nicht, denn eingangs sprichst Du davon das "Die selbst portabel gemachten ...", was doch aber eigentlich heißt das sie schon portable sind und Du keinen Zugriff mehr auf Setup.exe brauchst.
Nein, leider scheint das nicht richtig definiert zu sein. Vielleicht habe ich ja ein Programmpaket, daß sich nach Anleitung nicht ins System integriert. Das nach Anleitung z. B. in viewtopic.php?f=3&t=25974 erstellte System wird als selbst portabel gemachtes OO (...) tituliert. Vielleicht ist das ja auch kein OO portable, sondern etwas anderes?
Entschuldigung, ich sehe gerade, daß die Startdatei in C:\Programme\1Sonderprogramme\Go_oo\1Go_oo_FP\OpenOffice.org 3\program\soffice.exe tatsächlich soffice.exe und nicht setup.exe heißen muß.

Ich nehme alles zurück und behaupte was anderes.
ZUgriff auf SEtup.exe kriegst Du aber z.B. mittels einer einfachen Batch Datei [1], dort kannst Du auch relative Pfade eingeben. Bei mir reicht z.B. die Zeile:

Code: Alles auswählen
Start NOVELL_Downloads\Go-oo-installFiles\Setup.exe /a
Eigentlich ist das Setup.exe /a schon ausgeführt, die von mir genannte {setup.exe f!!} soffice.exe steckt tief im Dateiverzeichnis unter openoffice.org 3\program und sollte den Start einer "nicht systemintegrierten" Programmversion ermöglichen.
um die Setup.exe zu starten, wenn der Speicherort der Batch-Datei zwei Verzeichnisebenen (NOVELL_Downloads\Go-oo-installFiles) höher befindet
.
Batch- Datei ist Neuland, das studiere ich erst einmal. Ich nehme an, daß das mit der soffice.exe auch funktioniert?
B) Welche Unterverzeichnisse sind überflüssig und können gelöscht werden?
Kann man nicht genau sagen, es gab neulich bereits diese Frage, und man kann nur sagen das man das letztlich ausprobieren muß.
Soweit ich weiß, ging das dabei in 2 Threads um Umfangsreduzierung einer OO- Installation. Ich möchte jedoch nicht den Funktionsumfang reduzieren, sondern lediglich evtl. vorhandenen Datenmüll beseitigen.
Da ich aber die entpackten Downloaddateien getrennt von der fertigen Installation gespeichert habe, könnte es möglicherweise nicht schaden, das Fertigpaket zu belassen wie es ist. Jedenfalls habe ich schon probiert, das z. B. als "Fertigprogramm_Go_oo" bezeichnete Verzeichnis in eine andere VirtualBox mit WIN hinüberzukopieren und dort auch zu starten; funktioniert mit Doppelklick auf die soffice.exe, ohne jegliche weitere Anpassung. Demnach müßte ich das Verzeichnis entweder in jede WINInstallation einkopieren (nicht installieren) können, aber auch von einem Stick an einem WINRechner aus nutzen können. Nur eben den Startknopf hätte ich gern einfach auffindbar, z B. in der ersten Verzeichnisebene.
C) Diese Verzeichnisse habe ich in beiden portablen OO- Derivaten angesehen; entdeckt habe ich nicht, wozu die dienen- etwa sich ergebende Einstellungsdaten aus der Installation speichern?
Weiß ich leider nicht bzw. ich bekomme hier ein solches Verzeichnis garnicht, ich habe aber auch nicht weiter rumprobiert, sondern nur Setup /a durchgeführt
Ich habe danach gesucht, finde aber außer einer vokabelmäßigen Übersetzung nichts. Durchsucht habe ich die entsprechenden Dateibäume nach auffälligen Dateibezeichnungen, etwa eine exe- Datei, habe da aber auch nichts gefunden.
Das ist halt nur eine Interessensfrage. Das setup /a ist ja vorher schon erfolgt, das 2. setup soll in der installierten Version bedient werden und eben die data\settings erzeugen.

Mittlerweile habe ich 4 portable Programmsysteme in der VirtualBox einkopiert. Alle werden zunächst über die jeweils eigene soffice.exe unter WIN gestartet. Bei 2 portablen "Installationen" sitzt der Starter nur nicht so tief im Verzeichnis. Ein StarOffice 5.2 und ein portable OO haben mittlerweile einen Link auf dem Desktop und können von dort gestartet werden. Wenn mir mittels Batch- Datei das Starten von einer "höheren" Position aus gelingt, melde ich mich noch einmal.

Danke & schönen Sonntag

Constructus
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Re: Portable OO- Derivate im Selbstbau

Beitrag von Stephan » Sa, 21.08.2010 22:53

soffice.exe steckt tief im Dateiverzeichnis unter openoffice.org 3\program und sollte den Start einer "nicht systemintegrierten" Programmversion ermöglichen
ja.
Ich nehme an, daß das mit der soffice.exe auch funktioniert?
ja, das geht.
Ich würde dann aber lieber einen sog. launcher verwenden, z.B.:
http://www.autostart-cd.hosting24.de/download.htm

was aber keinen soo besonderen Grund hat, nur i.A. damit gemacht wird weil im 'Tagesgeschäft' keiner mehr unbedingt eine Batch schreibt (mangels Kenntnissen), es ist halt nur bequem wenn man Parameter übergeben muß und allgemeine Dinge machen will.

Für den ganz konkreten Anwendungszweck ist natürlich ein 'Portable-Menü' viel besser geeignet, früher ging das auch mit dem Orginal von PortableApps, heutzutage scheint mir das viel zu verkompliziert. Nimm besser z.B.:
http://www.aignes.com/psmenu.htm
Soweit ich weiß, ging das dabei in 2 Threads um Umfangsreduzierung einer OO- Installation. Ich möchte jedoch nicht den Funktionsumfang reduzieren, sondern lediglich evtl. vorhandenen Datenmüll beseitigen.
Schon klar, nur ist doch die Situation analog, niemand kann Dir dazu etwas Verlässliches sagen ohne es letztlich auszuprobieren - sinnvoll spekulieren vielleicht, nur Spekulation finde ich an solchen Stellen nicht gut, entweder man weiß oder man weiß nicht und ich weiß im KOnkreten nicht.



Gruß
Stephan

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Re: Portable OO- Derivate im Selbstbau

Beitrag von Constructus » So, 22.08.2010 00:03

Hallo am frühen Morgen,
Ich nehme an, daß das mit der soffice.exe auch funktioniert?
ja, das geht.
Ich würde dann aber lieber einen sog. launcher verwenden, z.B.:
http://www.autostart-cd.hosting24.de/download.htm

was aber keinen soo besonderen Grund hat, nur i.A. damit gemacht wird weil im 'Tagesgeschäft' keiner mehr unbedingt eine Batch schreibt (mangels Kenntnissen), es ist halt nur bequem wenn man Parameter übergeben muß und allgemeine Dinge machen will.

Für den ganz konkreten Anwendungszweck ist natürlich ein 'Portable-Menü' viel besser geeignet, früher ging das auch mit dem Orginal von PortableApps, heutzutage scheint mir das viel zu verkompliziert. Nimm besser z.B.:
http://www.aignes.com/psmenu.htm
Ich hab's mal angesehen und heruntergeladen. Da ich genügend Reservespeicherungen meiner portablen Versionen habe, probiere ich das auf jeden Fall später aus.

Code: Alles auswählen

Ich möchte jedoch nicht den Funktionsumfang reduzieren, sondern lediglich evtl. vorhandenen Datenmüll beseitigen.
Schon klar, nur ist doch die Situation analog, niemand kann Dir dazu etwas Verlässliches sagen ohne es letztlich auszuprobieren - sinnvoll spekulieren vielleicht, nur Spekulation finde ich an solchen Stellen nicht gut, entweder man weiß oder man weiß nicht und ich weiß im KOnkreten nicht.
691,1 MiB ist mein OxygenOffice als Installation groß; der Download war schon 337,4 MiB groß. Selbst ein 1GB- Stick dürfte das "fassen".
Wenn ich die Installation konkret brauchte, um vielleicht 10 oder mehr Nutzer auf einem Netzwerk damit zu bedienen, wäre eine Größenreduktion bis auf ein Minimum angebracht; für die Spiel- und Experimentierwiese hier ist das Ergebnis auf jeden Fall tragbar.
Wäre jetzt spontan der Hinweis gekommen: "schmeiß dieses und jenes Paket in den Mülleimer, weil es für den Betrieb unnötig ist", wäre das o.k. Ich selbst brauche eine Minigröße nicht, aber vielleicht Mitleser...? Deshalb ist mir mit den Tipps auf jeden Fall geholfen; eine Größenreduktion erspare ich mir jetzt & hier. Das Portable Start Menu hat eindeutig Vorrang... :D

Schönen Sonntag nochmals

Constructus
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Re: Portable OO- Derivate im Selbstbau

Beitrag von Constructus » So, 22.08.2010 19:51

Hallo zusammen,

Portable Start Menu hat mir ein wenig Arbeit gemacht, weil ich das installiert hatte, den Startknopf aber danach nicht fand. Der verbirgt sich in der WIN- Schnellstartleiste unten rechts hinter einem grünen Pfeil, nirgendwo sonst. Nach ein paar Anpaß- und Löscharbeiten sind jetzt 4 portable Programme mit dem Hilfswerkzeug startbar per Knopf. Die Datei muß wohl in einer der installierten Programme sitzen und ihr Menü nur virtuell in die Schnellstartleiste verfrachten; in den WIN- Menüs habe ich das Programm vergeblich gesucht. (Ich hatte es wirklich in eins meiner portablen Programme installiert, nicht ins System.)

Bei der Suche im Netz fanden sich ein paar Tipps und auch andere Startmanager. Portable-Start-Menu
PStart
USB-Stick-Starter
Mit dem Verlag hinter den Links habe ich keinen Vertrag, nur erschienen die Quellen ziemlich hoch in der Suchmaschine...

Ich habe jetzt genug Tipps zusammen für das portabelmachen und testen von OO- Versionen und Derivaten.

Eine kleine Frage bleibt noch:
"Zeile 5 ändern auf: UserInstallation=$ORIGIN/../Data/settings"

Irgendwo in älteren Tippreihen gibt es noch den Hinweis auf eine andere Zeile für direkt ins System einkopierte portable Systeme {UserInstallation=$ORIGIN/../user}; aber: taugt diese Zeile oben für alle portabel gemachten Versionen, ganz gleich, ob das portable Paket direkt auf die Festplatte oder auf einen Stick kopiert wird? Ich meine das im Sinne von: erlaubt die Zeile eine universelle Verwendbarkeit der portabel gemachten Pakete, ganz gleich, wohin sie kopiert wurden?

Freedom hatte mal dies:
"Du aber willst OOo expliziet auf dem Stick.
In der bootstrap.ini sollte es dann so ausschauen:
UserInstallation=$ORIGIN/../../../Data/settings"
gepostet.

Danke, und eine schöne Woche

Constructus
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Re: Portable OO- Derivate im Selbstbau

Beitrag von Stephan » So, 22.08.2010 20:12

Eine kleine Frage bleibt noch:
"Zeile 5 ändern auf: UserInstallation=$ORIGIN/../Data/settings"
Irgendwo in älteren Tippreihen gibt es noch den Hinweis auf eine andere Zeile für direkt ins System einkopierte portable Systeme {UserInstallation=$ORIGIN/../user}; aber: taugt diese Zeile oben für alle portabel gemachten Versionen, ganz gleich, ob das portable Paket direkt auf die Festplatte oder auf einen Stick kopiert wird? Ich meine das im Sinne von: erlaubt die Zeile eine universelle Verwendbarkeit der portabel gemachten Pakete, ganz gleich, wohin sie kopiert wurden?
Grob gesagt (man müßte im Detail mal klarstellen was das "/../" nun genau für verzeichniusse meint) heißt das wohl das das Benutzerverzeichnis auf dem Datenträger zu liegen kommt wo sich auch die portable OOo-Installation befindet. Das geht nicht für alle Fälle, aber für die üblichen Fälle und insbesondere für die durch Dich benannten (Festplatte und Stick) sofern beide beschreibbar sind, was sie ja normalerweise sind.

Es gibt hinsichtlich des Benutzerverzeichnisses einer portable Installation schlicht zwei allgemeine Möglichkeiten, dieses kann auf dem Medium sein wo die portable Installation von OOo (der allgemeine Normalfall) oder dieses kann unterhab des normalen Benutzerverzeichnises des Systems angenommen werden (z.B. wenn sich die portable Installation auf einer CD befindet, worauf ja normalerweise nicht geschrieben werden kann). Letzterer Fall ist z.B. gegeben wenn Du komplette Präsentaionen zusammen mit OOo auf CD brennt.
www.ooo42.org hat früher auf seiner (OxygenOffice)-CD ausschließlich diese Art des portable Office ausgeliefert, ich weiß nicht ob das heute noch so ist.


Gruß
Stephan

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Re: Portable OO- Derivate im Selbstbau

Beitrag von Constructus » Mo, 23.08.2010 01:20

Hallo,
Grob gesagt (man müßte im Detail mal klarstellen was das "/../" nun genau für verzeichniusse meint) heißt das wohl das das Benutzerverzeichnis auf dem Datenträger zu liegen kommt wo sich auch die portable OOo-Installation befindet. Das geht nicht für alle Fälle, aber für die üblichen Fälle und insbesondere für die durch Dich benannten (Festplatte und Stick) sofern beide beschreibbar sind, was sie ja normalerweise sind.
Daß die Selbstbaumethode bei mir funktioniert hat, konnte ich ja sehen; selbst testen kann ich nicht, ob die portabel gemachten Derivate auch direkt auf Stick an einem WIN-Rechner arbeiten; deshalb der Umweg über die VirtualBox- Installationen. Alle Portables kommen aber auf einen Stick, den ich bei einem Anwender- Treff testen werde.
Es gibt hinsichtlich des Benutzerverzeichnisses einer portable Installation schlicht zwei allgemeine Möglichkeiten, ... Letzterer Fall ist z.B. gegeben wenn Du komplette Präsentaionen zusammen mit OOo auf CD brennt.
Das habe ich noch nicht gebraucht; es gibt aber wohl auch die Möglichkeit, OO auf einer CD als Livesystem zu installieren. Das wäre aber eine andere Baustelle.
www.ooo42.org hat früher auf seiner (OxygenOffice)-CD ausschließlich diese Art des portable Office ausgeliefert, ich weiß nicht ob das heute noch so ist.
Das hab ich erst garnicht probiert, weil a.a.O hier im Forum die Quelle als "eingeschlafen" genannt wurde. Die Version aus dem Computerheft- Download tat's auch, und dabei war sogar schon das deutsche Sprachpaket integriert.

ls -R /home/User_1/VirtualBox_Übergabe/Fertigprogramm_OxygenOffice ergab 10 Seiten A4 in Schriftgröße 6!
Das ist eine Gesamtauflistung aller Verzeichnisse und Programme des mobilen OxygenOffice, und zwar die selbst portable gemachte WIN- Version, ausgelesen unter Linux.
Man kann erahnen, wieviele Inhalte in solch einem Officepaket stecken. OxygenOffice dürfte das am weitesten ergänzte/ hochgerüstete OpenOffice- Derivat sein. Da es auf Go-oo basiert, kann es mit Windows- Formaten besser umgehen als OOo; außerdem ist es gegenüber Go-oo um einige weitere Komponenten ergänzt.

Danke, ich hab jetzt die Tipps, die mir noch fehlten.

Schöne Woche

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Fehlermeldung bei OO- Versionen 1.1.0 aus CD

Beitrag von Constructus » Mi, 01.09.2010 18:25

Hallo zusammen,

noch ein Anhang mit Fragen...

Bei zwei Versuchen mit OO 1.1.0 aus CD (Computer easy 04, Galileo press OpenOffice.org - Einstieg und Umstieg 2004) waren im einkopierten Dateibaum in der VirtualBox die setup.exe zu sehen.
"In diesem Verzeichnis setup.exe /a ausführen..." wurde mehrfach mit der Meldung abgebrochen:
Falscher Kommandozeilenparameter: /a
Benutzung: setup [-h] [-help] [-n[et]] [-repair] [-reinstall] [-deinstall] [-r<response file>] [-d <directory>] [-patch <path to office>] [-c[rc]] [-v] [-debug] [-noexit]
OK
- Könnte nach dem Muster eventuell -a stimmen? Der Parameter /a hat bei 2 Versionen aus dem Netz funktioniert (Go-oo, OxygenOffice, beide 3.2.1).
- Kann das eine altersbedingte Ursache haben (OO 1.x zu alt)? Original installierbar war eine dieser alten Versionen, danach auch startbar. Nur das selbst- portabelmachen will nicht...
- Oder kann das an der Quelle (CD, nicht Netz) liegen?

Eine Version OO 1.1.5 Portabel aus dem Netz ist startbar (war natürlich vollständig konfiguriert).

Gibt es noch ein paar Hinweise von Euch?

Nette Grüße

Constructus
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Re: Portable OO- Derivate im Selbstbau

Beitrag von Stephan » Mi, 01.09.2010 18:49

Gibt es noch ein paar Hinweise von Euch?
Schon die ganz normale Installation der 1er OOo-versionen war doch VOLLKOMMEN(!) anders als die Installation von OOo beginnend ab 2.0, womit ich mir vorstellen kann das eine portable-Installation wie von OOo ab Version 2 garnicht möglich ist, bzw. es größere Unterschiede gibt - geprüft habe ich das nicht weil die 1er Versionen viel zu alt sind um sie sinnvoll zur portablen Nutzung zu empfehlen, denn sie können beispielsweise das OpenDocumentFormat bestenfalls noch lesen oder beispielsweise bestehen gravierende Einschränkungen bei Calc und wer sich aud derartige veraltete Dinge einlässt hat dann sehr spezielle Gründe und kann gleich eine Festinstallation nutzen.


Gruß
Stephan

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Re: Portable OO- Derivate im Selbstbau

Beitrag von Constructus » Mi, 01.09.2010 19:33

Hallo,

darf ich zugeben, daß dies zunächst allein zum Testen der selbst- portabel- mach- Methode dienen soll?
Weiterhin möchte ich aber solch ein portables System in einer Art Sammlung auf einem USB- Stick zur Demonstration bereithalten können- um nicht zuletzt auch mal zu zeigen, wie OO in einer Frühversion aussah. Produktiv nutzen will ich das selbstverständlich nicht (mehr).

Die (versehentliche) Festinstallation des Oldies ab CD funktionierte direkt und ganz einfach; sie ist mittlerweile wieder gelöscht. Diese ließ auch das festinstallierte OO 3.1.0 unbehelligt. Die 1.1.5 Portabel aus dem Netz reicht zur Demo sicher aus.

Ziemlich früh hatte ich eine der 1.1.0 mal auf einem alten WIN 98II- Rechner jahrelang im Einsatz; das ist natürlich längst im Nirvana verschwunden. In einem anderen Thread hatte ich mal nach dem Herauskopieren eines StarOffice 5.2 aus einer Linux- CD gefragt; das hat sich dadurch erledigt, daß es auch die Version noch im Netz gab. Ich hab damit auch eine kleine Geschichte des OO bereit. Nein, für mich ist das keine unsinnige Motivation.

Sollte noch in 2010 das fertige Lotus Symphony (das ja auf OO basiert) herauskommen, wäre das noch ein weiterer Testkandidat. Zumindest die Oberfläche soll moderner sein als beim OO... Entschuldigung für das OT

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Re: Portable OO- Derivate im Selbstbau

Beitrag von Stephan » Mi, 01.09.2010 20:16

darf ich zugeben, daß dies zunächst allein zum Testen der selbst- portabel- mach- Methode dienen soll?
Weiterhin möchte ich aber solch ein portables System in einer Art Sammlung auf einem USB- Stick zur Demonstration bereithalten können- um nicht zuletzt auch mal zu zeigen, wie OO in einer Frühversion aussah. Produktiv nutzen will ich das selbstverständlich nicht (mehr).
Klar darfst Du das zugeben (ich selbst nutze sogar OOo 1.1.4 als Festinstallation gelegentlich noch). Meine Bemerkung sollte eigentlich nur deutlich machen das ich aus dem Kopf weiß wie die 1.x-Versionen fest installiert werden, jedoch nicht weiß ob und wie man diese portable macht und ich selbst auch keine Lust habe das zu recherchieren, da ich nicht glaube das mich das noch zukünftig andere Personen fragen werden und sich für mich die Recherche deshalb nicht lohnt. Recherche meint hierbei einfach summarisch das ich meist ja alles prüfe was ich schreibe, also wenn ich hier im Thread z.B. auf einen Launcher oder PS-Menü verweise, so sind mir solche Dinge zwar bekannt aber wenn ich antworte überzeuge ich mich vom aktuellen Stand der Entwicklung indem ich downloade, installliere und teste bevor ich antworte.

Das ich trotzdem überhaupt geantwortet habe ist der Annahme geschuldet das ich fürchte Deine Frage ist so ungewöhnlich das Dir wohl sonst Keiner antworten wird. "ungewöhnlich" heißt nicht mehr als das ich zwar auch nicht alles weiß aber zu nahezu allen OOo-Fragen zumindest weiß wo es steht und ich muß gestehen das mir zu Deiner Frage eigentlich garnichts dergleichen einfiel.





Gruß
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Re: Portable OO- Derivate im Selbstbau

Beitrag von Constructus » Mi, 01.09.2010 21:26

Hallo,

für mich ist das die "andere Seite" von OO. Ich kämpfe relativ wenig mit Einzelproblemen, möchte die Einzelheiten des Programmpaketes aber gern im Konfigurationsbereich kennenlernen. Die Möglichkeiten dieses Threads sind mit den Redmond- Programmen so wahrscheinlich kaum erreichbar.

Ungewöhnlich ist bei mir am Rechenknecht leider so manches... Das gilt EDV- mäßig sowohl für die Office- Programme als auch für die Systeme. Ich muß damit rechnen, daß es oft (zunächst) keine Antworten und Lösungen gibt. (Das motiviert auch zur Anschluß- Eigensuche, nach dem Motto: geht nicht, gibt's nicht.) Erlebt habe ich aber auch, daß manchmal nach Monaten irgendeine Antwort kommt, mit der ich niemals mehr gerechnet hätte.

Natürlich sind die Tests mit neuen Versionen und vor allem Derivaten auch darin begründet, eine vielfältigere und vielleicht auch ansprechendere Version eines freien Office zu entdecken, das auf OO gründet und das auch unter Linux als produktives System laufen kann. Kanditaten wären OxygenOffice oder Lotus Symphony.

Ach ja, PS- Menü: zwei davon habe ich fast völlig ohne Anleitung einfach so getestet (Portable Start Menu und PStart). Hin- und Herschubsen am Speicherort und Einfügen und Löschen von portablen Officeprogrammen funktioniert ganz simpel. Der Hinweis war gut.

Ich danke für das Interesse bisher und lasse den Thread noch ein wenig offen

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Re: Portable OO- Derivate im Selbstbau

Beitrag von hylli » Mi, 01.09.2010 21:44

Falls das noch interessiert:
Bei OOo 1.x war der Parameter /a nicht vorhanden, stattdessen muss der Parameter "-net" verwendet werden.

SIehe hier:
http://www.fraline.de/faq/index.php?act ... artlang=de

Hylli
Ein Dankeschön für eine Lösung tut nicht weh!
Wer eine Lösung selbst findet, sollte die für die Nachwelt auch posten!

Geschäftlich: LibreOffice 5.1.x ("Still") unter Windows 7 32/64bit
Privat: LibreOffice 5.x unter Linux Mint 18.x Cinnamon 64bit u. Arch Anywhere "Mate"

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Re: Portable OO- Derivate im Selbstbau

Beitrag von Constructus » Mi, 01.09.2010 23:53

hylli hat geschrieben:Falls das noch interessiert:
Hallo Hylli,

ja weshalb denn nicht? Ich versuch's mal damit und melde mich später.
Irgendwann in einer Threadreihe oder im Wiki war mal die Rede von Netzwerkinstallation; das habe ich nicht weiter nachverfolgt.

Danke für den Tipp

Constructus
Zuletzt geändert von Constructus am Fr, 03.09.2010 00:21, insgesamt 1-mal geändert.
EDV ist wunderbar - o Wunder, wenn sie funktioniert! {°L*}

Freie Offices auf div. Linuxen + 3 VBoxen mit WIN2K
|| LibO + AOO, auf Linux und WIN2K; portable OO & Co. auf WIN
Genaue Typisierung unmöglich, alles ist "im Fluß"

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